Fundusfotografie

Fundusfotografie

 

 

 

Erkrankungen des hinteren Augenabschnittes

Der Aufbau des Auges ist mit dem einer Kamera zu vergleichen: Beim Sehen fällt Licht durch die Linse und auf die Netzhaut. Dort wird das Bild von Millionen kleinster lichtempfindlicher Nervenzellen aufgenommen und zur Verarbeitung an das Gehirn weitergeleitet.

 

Der Grüne Star (Glaukom) ist eine chronische Augenkrankheit, die das Sehnervenbündel und die Blutgefäße schädigt. Sie stellt in Deutschland die häufigste Erblindungsursache dar. Diese Krankheit ist deshalb so gefährlich, weil der Patient sie im frühen Stadium nicht wahrnimmt und bei zu später Diagnose bereits irreversible Schäden eingetreten sind.

 

Es gibt aber noch zahlreiche andere Erkrankungen des Augenhintergrundes (Fundus):

  • altersabhängige Makuladegeneration
  • Arterien- und Venenverschlüsse am Augenhintergrund
  • diabetesbedingte Netzhautschäden
  • gut- und bösartige Tumoren der Netz-/Aderhaut (z. B. Naevus, Melanom)
  • u. a.

 

Befunde am Augenhintergrund, also im Bereich des Sehnerven, der Netzhaut und Aderhaut, lassen sich mittels einer digitalen Kamera fotografisch festhalten und dokumentieren. Außerdem gewährleisten diese Aufnahmen eine exakte Verlaufsbeobachtung.

 

Bei der Fluoreszenzangiographie wird vor der Untersuchung ein Farbstoff (Fluoreszein) gespritzt. Dieses „Kontrastmittel“ „leuchtet“ bei der Aufnahme auf, der Augenhintergrund und seine Gefäße lassen sich so optimal darstellen. Dies ist für die genaue Diagnose verschiedener Krankheitsbilder des Sehnerven, der Netz- und Aderhaut sowie zur Darstellung der Durchblutungsverhältnisse am Augenhintergrund und zur exakten Abbildung krankhafter Veränderungen von Bedeutung. Insbesondere bei Patienten mit diabetischen Augenveränderungen, altersabhängiger Makuladegeneration und Gefäßverschlüssen (Thrombosen) ist oftmals eine Fluoreszenzangiographie erforderlich.

 

 

Nutzen Sie die Möglichkeiten unserer modernen Vorsorgediagnostik!

 

Unser Ziel ist es, Augenerkrankungen frühzeitig zu erkennen und eine geeignete Therapieform festzulegen – lange bevor das Sehen eingeschränkt ist.

 

Wenn Sie dazu Fragen haben, sprechen Sie uns an.

 

 

 

Noch eine Bitte...

Die Fundusfotografie erfordert unter Umständen eine medikamentöse Weitstellung der Pupillen durch Augentropfen. Es dürfen darum bis zu fünf Stunden nach Abschluss der Untersuchung keine Kraftfahrzeuge geführt werden.

 

Kommen Sie deshalb mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder lassen sich abholen. Wir rufen Ihnen nach der Untersuchung selbstverständlich auch gerne ein Taxi.